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"Arbeitsintegration durch Kultur"

Das Projekt "Arbeitsmarktintegration durch Kultur" soll den sozio-psychologischen und sozio-kulturellen Verhältnissen und Bedürfnissen der Arbeits- und Freizeitwelt in Alt-Lichtenberg und dem Landschaftspark Herzberge gelungen angepasst und Resultat vieler Gespräche mit lokalen AkteurInnen sein. Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union, ESF im Land Berlin und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Das Ziel des Fördervereins ist es, sich dauerhaft als feste Anlaufstelle und Einsatzstelle für Menschen mit "multiplen Außenseitereigenschaften" zu etablieren.

Wir möchten Menschen eine Perspektive im Arbeitsleben bieten, die wegen Vermittlungshemmnissen oder schweren Schicksalsschlägen traumatisch gescheitert sind. Überhaupt fördern wir jederzeit freiwilliges Engagement von Menschen, die den Weg aus einer ungewollten Außenseiterposition zurück in die Gemeinschaft suchen. Selbstvertrauen, Selbstakzeptanz und verbindliche Kontakte mit allen ProjektteilnehmerInnen sind das Ziel. Dabei geht es nicht nur vorrangig um Integration & Chancengleichheit. Das mit dem Projekt verbundene und umzusetzende Kulturprogramm für die Saison 2019 soll im Sinne von semi-professionellen Ansprüchen gelingen und somit nachhaltige Persönlichkeitsstärkung für alle TeilnehmerInnen ermöglichen, weil "therapeutischer Selbstzweck" überwunden wurde.

Aufgaben finden die TeilnehmerInnen u.a. auf dem Gebiet der Veranstaltungstechnik, Bühnenbildnerei/Dekoration, Instandhaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Betreuung von Künstlern und Publikum, Kuration, Museumsarbeit. Bewerbungstraining und "Hilfe beim Amt" begleiten die TeilnehmerInnen regelmäßig. Unterstützt werden wir von erfahrenden Kooperationspartnern wie Förderband e.V..

Der Förderverein Museum Kesselhaus Herzberge plant auch für 2019 eine Reihe von Kulturveranstaltungen. Neben den Museumstagen, wie Tag des offenen Denkmals, Internationaler Museumtag usw. veranstalten wir regelmäßig Veranstaltungen, wobei exp. Klangkunstkonzerte, Ausstellungen und "Zwischenwelten" moderner Kunst im Vordergrund stehen. Interkulturelle Aspekte spielen eine Rolle, werden aber eher als Selbstverständlichkeit vermittelt und nicht weiter beworben.

Für das Projekt können wir optimale Bedingungen bieten, mehrere Säle, außreichend Werkstatt- und Büroräume stehen zur Verfügung. Der Förderverein betreut zudem drei Dauerausstellungen und ist anerkanntes Europäisches Kulturerbe für Technikgeschichte. Die Nähe zum KEH Krankenhaus ist von Vorteil.


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